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Urlaubsregion Uckermark – Urlaub in historische Landschaft

Die bekannte historische Landschaft der Uckermark liegt in Nordostdeutschland im Bundesland Brandenburg. Strasburg ist die einzige Stadt in der Uckermark und zählt 5.430 Einwohner, die auf einer Fläche von nur 86,83 qkm leben. Der Vertrag von Landin von 1250 wird als die Geburtsurkunde der Uckermark betrachtet. Er ist das Dokument für den Übergang der Herrschaft von den Herzögen von Pommern auf die Markgrafen von Brandenburg. Seit dem Spätmittelalter wird das vereinigte Uckerland als Uckermark bezeichnet.

Die Uckermark ist von vielen Seen durchzogen und vorwiegend mit Buchenwäldern bewachsen. Die zahlreichen Seen sind das Ergebnis der Eisschmelze der letzten Eiszeit von vor 15.000 Jahren. Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin verfügt alleine schon über 250 Seen. Die Grenzen der Uckermark liegen im Norden bei der Stadt Prenzlau Richtung Vorpommern, im Nordosten bei Randowbruch und im Osten bei der Oder. Angermünde ist die Begrenzung im Süden.

Der Name Uckermark leitet sich im Übrigen von der Ucker ab, was im slawischen Zeitalter von den Ukranen bewohnt wurde. Die Wirtschaft des Landes besteht aus den Bereichen Erdölverarbeitung, Papierherstellung, Tourismus, Landwirtschaft, Windkraft und die Nahrungsmittelindustrie. Großschutzgebiete sind vor allem für die Förderung des Tourismus verantwortlich. Die Uckermark liegt im Osten im Nationalpark Unteres Odertal. Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden und im Westen ist der Naturpark Uckermärkische Seen. Schloss Wartin ist ein Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft, im Dorf Boitzenburg wird im Juli und August die Freilichtbühne Theater Klosterruine Boitzenburg beheimatet. Weite Teile der Uckermark sind mit Windparks bebaut, die für die Gewinnung und Verarbeitung von erneuerbaren Energien verantwortlich sind.

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