© Bernd Kröger - Fotolia.com

Boppard ein Fremdenverkehrsort geprägt vom Weinbau

Boppard liegt im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz und gehört zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der Name ist keltischen Ursprungs, anzunehmen ist, dass hier eine keltische Siedlung vor oder mit den Römern vorhanden war. Diese haben mit der Eroberung Galliens durch Cäsar und der anschließenden Besiedlung die Region belagert. Die Stadt ist geprägt vom Weinbau und nicht zuletzt deshalb als staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort bekannt. Im Jahr 1975 wurde sie neu gebildet, seit 2010 hat sie ungefähr 15.800 Einwohner. An der Stelle, wo Boppard am Rhein liegt, bildet er auf einer Länge von 17 Kilometern die östliche Grenze der Stadt.

Nördlich davon macht er seine größte Schleife, die Bopparder Hamm heißt. Das an dieser Stelle befindliche Weinbaugebiet wird meist mit dem Namen erwähnt. Über dieser Rheinschleife ist der Aussichtspunkt Vierseenblick. Er hat seinen Namen daher erhalten, weil von diesem Punkt aus der Rhein von Hügeln optisch in vier Seen unterteilt wird. Seit 1969 gehört die Stadt Boppard zum Rhein-Hunsrück-Kreis, sie ist Mittelzentrum, Koblenz ist das nächste Oberzentrum und rund zweiundzwanzig Kilometer entfernt. Zu den öffentlichen Einrichtungen gehören in Boppard das Gesundheitszentrum, Schulen und Bildungseinrichtungen, das Museum in der kurfürstlichen Burg und Schwimmbäder mit Thermalwasser.

Der Weinbau ist in Boppard sehr stark vertreten. Bereits in 643 wird er urkundlich erwähnt. Durch 75 Hektar Rebfläche ist Boppard die größte Weinanbaugemeinde des Mittelrheins. Riesling, Rivaner und Spätburgunder werden hier erfolgreich angebaut, daraus folgen auch zahlreiche Feste. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählen die römischen Kastellmauern, die gotische Karmeliterkirche und die Alte Burg. Alles zusammen bildet die Grundlage für den Tourismus.



Schreibe einen Kommentar