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Bielefeld – Industrie- und Handelsstadt

Bielefeld ist die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Detmold und hat eine Einwohnerzahl von 323.000. Auf einer Fläche von 257,92 qkm liegt die Stadt im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Bereits im 9. Jahrhundert wird ein erster Anfang vermutet, als Stadt findet Bielefeld 1214 Erwähnung. Sie liegt am Nordende eines Tals des Teutoburger Waldes und war lange Zeit ein Zentrum für die Leinenindustrie. In der heutigen Zeit wird sie vor allem wegen der Nahrungsmittelindustrie – der Dr. August Oetker KG -, der Universität und der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel besucht.

Bielefeld wird auch sehr gerne als kleine Großstadt bezeichnet. Dennoch ist der Anteil der Landwirtschaft höher als in mancher anderer Stadt. Die direkten Nachbarstädte von Bielefeld heißen unter anderem Spenge, Enger und Herford, Bad Salzuflen oder Gütersloh. Die Stadt Bielefeld wurde in 10 Stadtbezirke eingeteilt. Die Sehenswürdigkeiten von Bielefeld teilen sich in die Sakralbauten, wie die Altstädter Nicolaikirche, einer der ältesten Stadtkirchen von Bielefeld.

Die Neustädter Marienkirche gehört ebenfalls dazu und mitten in der Altstadt steht die Süsterkirche. Der Alte Markt gehört in der Bielefelder Altstadt zum Herzstück. Hier ist das Theater, das Altstädter Rathaus und einige Bauten des späten Mittelalters erhalten geblieben. 1718 wurden 17 Adelshöfe gebaut, von denen heute noch einige gut erhalten sind. Vor allem aber gehört die Sparrenburg zu den bekanntesten historischen Gebäuden von Bielefeld. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde neuesten Erkenntnissen zufolge bereits um 1200 gebaut. Der 327 Meter hohe Burgturm und unterirdische Gänge sind eine Besonderheit und können in einer Besichtigung begangen werden. Bielefeld liegt teilweise im Naturpark und kann deshalb mit vielen Naherholungsgebieten aufwarten.



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