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Kulinarische Vielfalt in Berlin

Deutschlands Hauptstadt ist multikulturell und das hat besonders auf kulinarischer Ebene viele Vorzüge. Die rund 3,5 Millionen Einwohner der Stadt sind ein bunt gemischtes Volk und das nicht nur seit den letzten Jahren, sondern schon seit Jahrzehnten. Es waren zunächst die Gastarbeiter, die aus Südeuropa ins Land und nach Berlin kamen. So sind es heute türkischstämmige Berliner, die ebenso wie Menschen aus Polen, Italien, Serbien, Russland oder Bulgarien und Frankreich die Liste der größten Gruppen registrierter Einwohner anführen. Manche haben ein eigenes Restaurant gegründet oder eine Gaststätte, einen Imbiss oder ein Lebensmittelgeschäft eingerichtet, um ihre gewohnte kulinarische Verpflegung zu erhalten und den Lebensunterhalt zu verdienen.

Berlin bietet mehr als Currywurst

Wer in Berlin lebt oder sich hier zu Besuch aufhält, hat die Möglichkeit, aus einer Vielzahl an Restaurants auszuwählen. Es gibt in jedem der zwölf Bezirke einen interessanten Mix der Küchen aus aller Welt. Wer mag, kann auch das Restaurant selbst als besonderen Ort auswählen. So haben hungrige Besucher beispielsweise die Wahl zwischen Restaurants der gehobenen Klasse, schicken Restaurants am Wasser oder solchen mit Aussicht und Dachterrasse.

Der Edelitaliener, die Bayerische oder die feine französische Küche ist besonders beliebt und wird auch gerne von Geschäftsreisenden als krönender Abschluss des Meetings genutzt. Je wichtiger der Anlass, desto häufiger wird das französische Restaurant aufgesucht. Die Franzosen genießen den Ruf, eine der besten Küchen der Welt zu besitzen. Nicht nur Wein oder Käse, sondern auch feine Delikatessen und große Vielfalt zeichnen sie aus. Wie die französische Küche im Einzelnen interpretiert wird, liegt am Besitzer und dem Küchenchef. Von bodenständig einfach bis modern und erlesen ist alles zu finden.

Wer als Berlin-Besucher einmal etwas anderes essen möchte, findet neben der originalen Berliner Currywurst – auch die gibt es in verschiedenen Variationen – mehr als 3000 Restaurants mit unterschiedlichen Angeboten aus aller Herren Länder. Von Afghanisch über asiatisch, von griechisch über karibisch bis hin zu den immer beliebter werdenden veganen Küchen ist alles zu finden. Bei einer Stadtrundfahrt erleben Besucher die Kieze, wie die Stadtteile von den Einheimischen bezeichnet werden, im Schnelldurchlauf. Schöner ist es natürlich, sie zu Fuß zu entdecken und dabei auch das eine oder andere fremdländische Restaurant zu finden.

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Neues aus Berlins Küchen

Berlin ist immer dafür gut, Neues zu erfinden und Veranstaltungen durchzuführen. Verbindet man beides, kommen so interessante kulinarische Ereignisse wie das Bierfestival mit 2400 Sorten heraus. Dass es zu einem solchen Event natürlich auch etwas zu Essen gibt, versteht sich von selbst. Das Berliner Seafood Festival findet schon zum zweiten Mal Ende August statt und ist ein Streetfood Fest für Seafood. Fischrestaurants oder viele kleine Street Food Märkte sorgen dagegen rund ums Jahr für kulinarische Vielfalt in Berlin.

Es gibt neuerdings in Berlin die erste Dessert Bar, sie wurde in Neukölln eröffnet. Am Berliner Hauptbahnhof können sich hungrige Reisende beim Hans im Glück Burgerrestaurant über die Vielfalt der Angebote freuen. Erstmals wieder in Berlin können auch hier die Besucher aus einem Riesenangebot an klassischen Burgern, aber auch aus vielen vegetarischen oder veganen Burgerkreationen auswählen. Berlin ist immer eine Reise wert, unbedingt auch, weil man hier eine unendliche Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten nutzen kann.



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