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Bad Wörishofen – mehr als ein Kurort

Der berühmte Pfarrer Sebastian Kneipp hat gegen Ende des 19. Jahrhunderts dafür gesorgt, dass der Ort Wörishofen immer bekannter und schließlich zu einem Bad wurde. Er hat mit seiner Lehre, mit Wasser verschiedene Leiden zu lindern, viele Menschen ins Dorf gelockt. Reiche und Gesundheitsbewusste hat es damals schon gegeben. Das hat natürlich einen regelrechten Bauboom ausgelöst, aus dem ehemaligen Bauerndorf wurde mit der Zeit eine große Ortschaft. Diese erstreckt sich heute über eine Fläche von knapp 60 Quadratkilometern.

Zum Landkreis Unterallgäu gehörend ist Bad Wörishofen schon lange ein bekannter Kurort. Hier wird nicht mit Salz oder Schwefel geheilt und gelindert, sondern mit Wasser nach der Lehre von Pfarrer Sebastian Kneipp. Kurgäste und Urlauber können im Kurpark die größten Rosarien Deutschlands bewundern. Über 8000 Rosenstöcke wachsen und gedeihen hier prächtig. Mehr als 530 Sorten wurden gepflanzt, es muss himmlisch duften, wenn die Blüten geöffnet sind. Das Kloster der Dominikanerinnen ist ein kulturelles und historisches Gebäude.

Auch die Pfarrkirche Sankt Justina, die im Jahre 1519 bis 1520 erbaut wurde, zählt zu den Besonderheiten. Die günstige klimatische Lage sorgt für ideale Wetterbedingungen zu vielen Freizeit- und Sportmöglichkeiten. Bei schlechtem Wetter ist die moderne Therme mit Südsee Flair ein Anziehungspunkt in Bad Wörishofen, sie hat sich trotz ihrer Modernität durchgesetzt.



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